<p>haikal.noyes</p>
<p>фотография</p>
<p>24.06-30.07</p>
<p>открытие 24.06 в 19.00</p>
<p>встреча с художником и прием в его честь 1.07 в 19.00</p>

haikal.noyes

Autor: haikal noyes

24 Juni 2011

Angefangen hat alles ganz harmlos: Für seine ersten Fotografieversuche  mussten die Katzen im elterlichen Zuhause herhalten. Heute fotografiert Haikal Noyes vor allem sich selbst. Nackt. Sein erstes Projekt, mit dem Haikal Noyes vor allem in der homoerotischen Bloggerszene auf viel positive Resonanz stieß, war seine Fotoserie »365«. Ein Jahr lang postete Haikal Tag für Tag ein neues Selbstportrait auf seinem Blog. Keine Schnappschüsse, sondern offensichtlich Fotografien, denen stets eine Idee, ein Konzept oder zumindest ein spontaner Gedanke zugrunde liegt. Bei Haikal Noyes' Fotografie bleiben zunächst vor allem seine erotischen, tendenziell pornographischen Selbstportraits im Gedächtnis. Oft scheint es, als würde Haikal den Betrachter geradezu auffordern, voyeuristische Tendenzen an ihm auszulassen. Viele seiner Fotografien sind sexuell explizit, und man würde sie eher auf einschlägigen Pornoseiten erwarten als in einem Fotoblog. Setzt man sich jedoch intensiver mit Haikals fotografischen Arbeiten auseinander, stellt man fest, dass Haikal bei der Wahl seiner Motive in der Tag mehr zu bewegen scheint als bloßer Exhibitionismus und der Drang, sich im Akt zu verwirklichen. Tatsächlich glaubt man Haikal Noyes, wenn er beteuert, dass es ihm vor allem darum geht, fotografische Motive mit ästhetischem Anspruch zu schaffen.